v.l.n.r. Nadine Spitzbart, Abfallberaterin des Wirtschaftshofes Klosterneuburg; Thomas Pöll, Abfallberater des Wirtschaftshofes Klosterneuburg; Christian Macho, Präsident der NÖ Umweltverbände; Agota Pichler, Gewinnerin aus dem Verbandsgebiet des Wirtschaftshofes Klosterneuburg; Stephan Pernkopf, LH-Stellvertreter; Thomas Kasper, Obmann der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der WKNÖ (©SophieNaglBalber)
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lToth2026-06-17 14:50:312026-06-17 14:53:4020 Jahre NÖ Frühjahrsputz: Gemeinsam für ein sauberes NÖAltölsammler, -behandler und –verwerter
Die Aufgabengebiete
Viele der österreichischen Altölbehandler sind gleichzeitig Entsorgungsbetriebe und Abfallsammler, d.h. sie übernehmen die Sammlung und Entsorgung sämtlicher im Betrieb anfallender Abfälle, das schließt auch das Altöl mit ein. Nach der Sammlung kann das gebrauchte Öl auf zwei Weisen wiederverwertet werden. Entweder wird es der thermischen Verwertung zugeführt (als Sekundärbrennstoff), oder es wird stofflich verwertet und aus altem, gebrauchtem Öl neues erzeugt. Bei der thermischen Verwertung wird das Altöl zuerst durch Sieben von Feststoffen über 0,8 mm Größe befreit. Mithilfe von verschiedenen Behandlungsmethoden wird danach der Wasseranteil verringert. Übrig bleibt sedimentfreies Altöl, das der Verwertung zugeführt werden kann. Genützt wird dieses Altöl u.a. von der Zementindustrie und als Stützmaterial in Sondermüll-Verbrennungsanlagen. Für die stoffliche Verwertung von Altöl werden speziell ausgestattete Ölraffinerien benötigt, die das Altöl destillieren und durch Zugabe von Additiven neues, nutzbares Motoröl, Hydrauliköl oder Getriebeöl schaffen.


v.l.n.r.: NÖ-FG-Obmann Thomas Kasper, REMONDIS-Vorstand Egbert Tölle, Minister Norbert Totschnig, Tirol-FG-Obmann Matthias Zitterbart