Deponiebetreiber

Die Aufgabengebiete

Finden alle anderen ökologischen und ökonomischen Verwertungsmethoden keine Anwendung, stellen Deponien die letzte Alternative dar. Der Betrieb von Deponien setzt ein hohes Maß an Fachwissen und chemischem Know-how voraus, da es sich um eine hochtechnische und fachmännische Aufgabe handelt. Es wird zwischen Bodenaushub- und Inertstoffdeponien, sowie Deponien für nicht gefährliche Abfälle (Baurestmassen-, Reststoff- und Masseabfalldeponien) unterschieden. Die Abfälle unterliegen genauen Untersuchungen und Beprobungen durch an Normen und Auflagen gebundene Fachleute und Fachanstalten, bevor sie auf die Deponien gebracht werden können. Anschließend wird ein Beurteilungsnachweis erstellt, der Daten wie allgemeine Informationen zum Abfall, Angaben über die Gesamtmenge und die analytische Untersuchung, Messergebnisse, usw. enthält. Die Abfälle können nur gemeinsam mit dem Beurteilungsnachweis zur Deponie gebracht werden, wo die Begleitpapiere kontrolliert und visuelle Kontrollen auf die Übereinstimmung mit den Abfallinformationen durchgeführt werden. Des Weiteren werden Stichproben entnommen und analysiert.

News

v.l.n.r. Nadine Spitzbart, Abfallberaterin des Wirtschaftshofes Klosterneuburg; Thomas Pöll, Abfallberater des Wirtschaftshofes Klosterneuburg; Christian Macho, Präsident der NÖ Umweltverbände; Agota Pichler, Gewinnerin aus dem Verbandsgebiet des Wirtschaftshofes Klosterneuburg; Stephan Pernkopf, LH-Stellvertreter; Thomas Kasper, Obmann der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der WKNÖ (©SophieNaglBalber)

20 Jahre NÖ Frühjahrsputz: Gemeinsam für ein sauberes NÖ

Der NÖ Frühjahrsputz, die größte Umweltaktion des Landes Niederösterreich, feierte heuer ein besonderes Jubiläum: Seit mittlerweile 20 Jahren setzen sich jedes Jahr zahlreiche Freiwillige dafür ein, Niederösterreich sauberer und lebenswerter zu machen.
v.l.n.r.: NÖ-FG-Obmann Thomas Kasper, REMONDIS-Vorstand Egbert Tölle, Minister Norbert Totschnig, Tirol-FG-Obmann Matthias Zitterbart

Die Fachgruppe auf der IFAT 2026

Vom 4. bis 7. Mai 2026 wurde München erneut zum globalen Zentrum der Umwelttechnologien. Auch die Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der WKO Niederösterreich war auf der IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, präsent.

Erfolgreiche Infoveranstaltung: Vergaberecht für Unternehmer

In Niederösterreich sind 573 Gemeinden für die Abwicklung der kommunalen Abfallwirtschaft zuständig. Dabei arbeiten sie eng mit 22 Abfallwirtschaftsverbänden und drei städtischen Einheiten zusammen. In der Praxis übernehmen jedoch oft private Unternehmen Aufträge für Gemeinden – und genau hier wird das Vergaberecht relevant.